Es ist bereits später Abend, als die SOKO Stuttgart alarmiert wird. In einem Luftschutzbunker aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs wurde ein Toter gefunden. Kurze Zeit später befinden sich Martina Seiffert und ihr Team am Tatort und nehmen die Ermittlungen auf. Der Tote, Gero Kimmich, wurde von Jugendlichen, die im Bunker eine Party feiern wollten, gefunden. Er war als Gas-Wasser-Installateur für die Instandhaltung des Bunkers verantwortlich. Walter Schiller, Vorsitzender des Vereins für die Stuttgarter Bunkeranlagen, wird zum Tatort bestellt. Er gibt an, dem Opfer an diesem Tag keinen Arbeitsauftrag für den Bunker erteilt zu haben. Was also hat Gero Kimmich dort gemacht? Selbst wütend auf die Jugendlichen, berichtet Schiller, dass auch das Opfer nicht gut auf diese zu sprechen war, da sie vermehrt die alten Zufluchtsstätten als illegale Party-Locations verwenden. Hat sich das Opfer mit den Jugendlichen angelegt?

IT-Spezialist Rico Sander recherchiert im Netz den Veranstalter der illegalen Partys, Philipp Burgemeister. Dieser bestreitet jedoch, zur Tatzeit im Bunker gewesen zu sein. Doch eine Taschenlampe, die KTU-Leiter Jan Arnaud sicherstellen kann, liefert den Beweis für Philipps Anwesenheit. In der folgenden Vernehmung gibt dieser zwar zu, dort gewesen zu sein, beteuert jedoch, dass Kimmich bereits tot gewesen sei. Einer Aussage, der die Kommissare Seiffert und Stoll nur schwer Glauben schenken können. Erst recht, als klar wird, dass Philipp mit Lucy Kimmich, der Tochter des Toten, zusammen ist. Kam es zum Streit zwischen Philipp und dem Opfer? Den Kommissaren fehlen dafür aber die Beweise. Doch auch die Frau des Opfers, Suse Kimmich, zählt zu den Verdächtigen. Sie hat durch den Tod ihres Mannes Anrecht auf die Lebensversicherung und kann damit die Schulden der Familie tilgen. Der Verdacht erhärtet sich, als die SOKO herausfindet, dass die Ehefrau die Mordwaffe gekauft hat. Schließlich findet Jan Arnaud den Grund, warum das Opfer zur Tatzeit im Bunker war: Gero Kimmich wollte eine Wand einreißen, um einen neuen Notausgang zu schaffen. Und hinter dieser Wand liegt ein grauenhaftes Geheimnis.