Als Kommissar Heldt nach Feierabend direkt von seinem TippKick-Turnier im „Carlo’s“ zu einem Einbruchalarm beim renommierten Bochumer Auktionshaus Mahlburg gerufen wird, hört sich das zunächst nach einer Routinekontrolle an. Security-Chef Michael Nickel ist auch bereits vor Ort, als drinnen ein Schuss fällt. Auktionator Stefan Mahlburg ist nur knapp einer tödlichen Verletzung entkommen, der Einbrecher kann ohne Beute entkommen.

Am nächsten Morgen wertet Heldt das Überwachungsvideo des nächtlichen Einbruchs aus und wundert sich, wie amateurhaft der schmächtige Täter vorgeht. Staatsanwältin Ellen Bannenberg und Hauptkommissar Grün gehen aufgrund des Fluchtwegs von einem Insiderjob eines Mitarbeiters der Firma Nickel Security aus. Als die Untersuchungsergebnisse der Ballistik die abgefeuerte Munition tatsäch-lich einer Waffe zuordnen können, die auf Nickel zugelassen ist, suchen Heldt und Bannenberg mit einem Beschlagnahmebeschluss das Haus des Security-Chefs auf. Die Tatwaffe wurde gereinigt. Während Ellen Verständnis zeigt für den auf-richtigen Versuch Nickels, als alleinerziehender Vater Job und Familie unter einen Hut zu bringen, findet Heldt bei David, Nickels 16-jährigem Sohn, eine mit Waffenöl durchtränkte Tennissocke im Zimmer. Heldt ist sich ziemlich sicher, dass David der nächtliche Dieb war. Wer oder was aber bringt einen Teenager dazu, in ein hochgesichertes Gebäude einzubrechen?