Dr. Ludger Kreilinger, der Betreiber einer gefäßchirurgischen Privatklinik, wird in seinem Wagen tot aufgefunden. Das Team der SOKO Stuttgart schaltet sich ein. Gerichtsmedizinerin Prof. Wolter diagnostiziert Herzschuss.

Zunächst befragen die Ermittler Kreilingers Ehefrau Kerstin. Diese ist am Boden zerstört, doch ihr Alibi ist nicht besonders tragfähig. Auch Kreilingers Kollege Prof. Huber gerät ins Visier der Kommissare, als KTU-Leiter Jan Arnaud die markante Reifenspur von Hubers Sportwagen am Tatort entdeckt. Dieser gesteht, sich mit dem Opfer auf dem Waldparkplatz verabredet zu haben, beteuert jedoch, dass Kreilinger bei seinem Eintreffen bereits tot gewesen sei. Eine Aussage, der die Kommissare nur schwer Glauben schenken können.

Auch eine Tötung auf Verlangen müssen die Kommissare in Betracht ziehen, als sie herausfinden, dass das Opfer infolge einer fortgeschrittenen Krebserkrankung nur noch wenige Monate zu leben hatte – und zudem mit seiner eigenen Pistole erschossen wurde. Doch wer war der Schütze? Wollte ihn seine Frau vor monatelangen Qualen bewahren? Doch sie sagt aus, nichts von der Krankheit ihres Mannes gewusst zu haben.

In den weiteren Ermittlungen vernimmt die SOKO auch Thomas Gause, einen windigen Hersteller von Medizintechnik. Dieser räumt ein, Prof. Huber Bypässe, die bisher nur für Tierversuche zugelassen wurden, geliefert zu haben. Kreilinger, der hinter die schmutzigen Geschäfte seines Kollegen gekommen war, drohte diesem mit einer Anzeige. Ein klares Motiv, da sind sich die Kommissare Seiffert und Stoll einig und nehmen Prof. Huber fest.

Damit scheint der Fall gelöst. Doch dann wird IT-Spezialist Rico Sander in den Patientenakten auf einen tragischen Todesfall während einer Routineoperation von Kreilinger und Huber vor wenigen Wochen aufmerksam.